Japanische Schiebetüren: Zeitlose, beliebte Wohnelemente

In der traditionellen Architektur Japans werden Shojis, japanische Schiebetüren bzw. Schiebeelemente sehr vielseitig eingesetzt. Dabei kann ein Shoji beispielsweise einen Sichtschutz bieten, einen Raum in unterschiedliche Bereiche aufteilen oder als Abdeckung einer Abstellkammer oder eines Schrankes fungieren. Wird ein Shoji vor einem Fenster platziert, sorgt es für Privatsphäre ohne jedoch den Raum zu stark abzudunkeln, ähnlich wie eine Gardine. Auch große Regale oder Schränke wirken mit einer Japanischen Schiebetüren-Front hell und nicht so massig. Auch in Arztpraxen oder Wellnessräumlichkeiten sind die zeitlosen japanischen Schiebetüren beliebt.
Traditionell besteht eine japanische Schiebetür aus einem Holzrahmen, der mit Reispapier bespannt ist und über Längs- und Querstreben verfügt. Auch wenn das Reispapier durchaus reißfest ist, existieren heute Shojis aus vielerlei Materialien, die vom edlen Papier bis zum unzerreißbaren high-tech Verbundwerkstoff reichen. In Japan wurden Shojis nach alter Tradition übrigens am letzten Tag eines Jahres immer neu bespannt, um das neue Jahr mit strahlend weißem Reispapier zu beginnen. Bei den heute existierenden, langlebigen und nur in Innenräumen verwendeten Shojis ist dies allerdings nicht mehr notwendig.

Japanische Schiebetüren in der traditionellen japanischen Wohnkultur

Als Teil eines typisch japanischen Design-Ensembles werden Shojis traditionell mit Tatamis und Futons kombiniert. Tatamis sind dabei gepresste Reisstrohmatten, die mit einer Oberfläche aus Binsengras versehen sind. Traditionell werden sie in japanischen Räumlichkeiten als Bodenbelag im Schlafbereich genutzt. In der Nacht wird darauf der Futon als Schlafstätte ausgebreitet. Ein Futon ist eine mit mehreren Lagen Baumwollvlies gefüllte, schlichte Matratze, die tagsüber zusammengerollt und beiseite gestellt wird. Diese minimalistische Raumgestaltung findet auch ihre Anhänger in Europa. Selbst einzelne Elemente daraus (wie z.B. die japanische Schiebetür) lassen sich stilvoll mit hiesigen Möbelstücken kombinieren.

Holzwurm: Ihr erfahrener Hersteller für japanische Schiebetüren in Deutschland

Der handwerklicher Betrieb Holzwurm bei Freiburg fertigt und vertreibt hochwertige Möbel aus Massivholz und Vollholzplatten, darunter Shojis, Schränke, Regale und Betten. Japanische Schiebetüren erfreuen sich dabei besonders großer Beliebtheit und werden sowohl von Privatkunden als auch von Gewerben geschätzt. Die individuellen Möbelstücke werden in Handarbeit im eigenen Betrieb bei Freiburg gefertigt und im gesamten deutschsprachigen Raum vertrieben.

Bei Holzwurm eine japanische Schiebetür nach Maß bestellen

Die Holzwurm Produktion und Handel GmbH in Schallstadt bei Freiburg bietet Maßanfertigungen von japanischen Schiebetüren nach Kundenwunsch an. Dabei hilft der Online Shoji Konfigurator, mit dem Kunden ihre individuelle Shoji Anlage erstellen können. Ganze 12 verschiedene Hölzer stehen dabei für den Rahmen zur Auswahl. Diese sind zertifiziert und werden mit Naturölen behandelt. Die Längsrahmen der Shojis enthalten zudem eingelassene Ausrichtbeschläge, die ein Verziehen des Holzes verhindern und den Shoji somit langlebiger machen. Je nach Geschmack reichen die zur Auswahl stehenden Hölzer von „Ahorn weiß“ bis „Esche schwarz gebeizt und lackiert“. Die Bespannung kann neben dem klassischen Washi-Papier auch mit Satino-Glas oder im Glas in verschiedenen Wunschfarben erfolgen. Mit einer Höhe zwischen 100 und 280 cm und einer Breite zwischen 50 und 800 cm kann mit den Dimensionen individuell auf die Raumgegebenheiten eingegangen werden. Durch das schlichte Design einer japanischen Schiebetür gibt es stets zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Möbelstücken.